Seit dem 1.7.2018 hat sich das Reiserecht grundlegen, aufgrund der Pauschalreise-Richtlinie der Europäischen Union, geändert. Regelungen zum Reiserecht finden sich in den §§ 651a ff. BGB.

Das sog. „Neue Reiserecht“ enthält Äderungen sowohl für den Reisenden, als auch für Unternehmen in der Touristikbranche.

Regelungen finden sich bspw. zu Fragen wie,

  • was ist ein Pauschalreisevertrag,
  • wer ist Reisender oder wer ist Reiseveranstalter,
  • welche Rechte hat der Reisende bei Reisemängeln,
  • was sind Reisemängel,
  • was wird vom Begriff der Reiseleistungen umfasst.

Nicht erst seit Air Berlin, sondern wegen des jüngsten Falls von Thomas Cook fragt sich der Reisende, welche Rechte habe ich und was bzw. wie kann ich diese geltend machen. Wie sicher ist meine Urlaubsbuchung.

Wichtig ist die genaue Abgrenzung, wann ein Unternehmer Reiseveranstalter und wann als Vermittler anzusehen ist. Denn nur der Veranstalter haftet dem Reisenden umfassend für alle zu erbringenden Reiseleistungen und hat für etwaige Reisemängel einzustehen.

Diese Unterscheidung ist nicht nur für den Reisenden, sondern auch für die Unternehmen, die in der Touristikbranche tätig sind, wichtig. Vor der Umsetzung der Pauschalreiserichtlinie fehlte diesbezüglich eine gesetzliche Regelung. Mit dem „Neuen Reiserecht“ wurde diese Lücke geschlossen, sodass jetzt mehr Klarheit und Transparenz für die Beteiligten besteht.

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