Das Strafbefehlsverfahren ist gem. § 407 ff. StPO ein Verfahren, dass ohne eine Hauptverhandlung von statten geht. Gem. § 407 Abs. 2 StPO dürfen mit einem Strafbefehl nur Rechtsfolgen wie eine Geldstrafe, die Entziehung der Fahrerlaubnis oder ein Fahrverbot verhängt werden.

Wichtig ist, dass ein Strafbefehl nur bei einem Vergehen erfolgen kann, nicht dagegen bei einem Verbrechen oder gegen einen Jugendlichen. Zu beachten ist, dass auch ein rechtswidriger Strafbefehl rechtskräftig wird, sofern nicht innerhalb der Einspruchsfrist von 2 Wochen gem. § 410 StPO Einspruch eingelegt wird. Die Einspruchsfrist beginnt mit Zustellung des Strafbefehls.

Der Einspruch kann gem. § 410 Abs. 2 STPO auf bestimmte Beschwerdepunkte, wie der Höhe der Geldauflage, beschränkt werden.

Im Strafbefehlsverfahren stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Über uns

Herr Loibl hat die Kanzlei gegründet. Er hat sein Rechtswissenschaftliches Studium an der Universität Passau absolviert. Während des Referendariats am OLG München folgten Stationen bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf, dem Landgericht Deggendorf.

Vor seinem Studium der Rechtswissenschaften war Herr Loibl bereits mehrere Jahre im Öffentlichen Dienst bei verschiedenen Behörden tätig.

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