Das Strafrecht teilt sich in einen formellen und einen materiellen Teil. Das formelle Strafrecht, auch Strafprozessrecht genannt ist in der Strafprozessordnung, der StPO enthalten. Der materielle Teil wiederum wird im Strafgesetzbuch, dem StGB und Nebengebieten geregelt. Letzteres wiederum gliedert sich in einen allgemeinen und einen besonderen Teil.

Die Strafprozessordnung regelt die Rechte und Pflichten der Verfahrensbeteiligten, den Ablauf eines Strafverfahrens. Sind Sie Beschuldigter, haben Sie Anspruch auf ein faires Verfahren und das Recht sich zu verteidigen. Wurde gegen Sie ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, ein Strafbefehl erlassen oder ein Strafverfahren gegen Sie eröffnet, können Sie den Ablauf und den Ausgang des Verfahrens beeinflussen. Aber auch als Verletzter einer Straftat im Sinne der Nebenklage können Sie Rechte geltend machen.

Das materielle Strafrecht hingegen regelt, welche Handlungen eine Straftat darstellen und wie diese sanktioniert werden. Besonders in den letzten Jahren erlangte das Wirtschaftsstrafrecht, mit den Straftaten des Betruges, des Computerbetruges und der Untreue besondere Aufmerksamkeit. Im digitalen Zeitalter erfährt auch das IT-Strafrecht eine Besondere Bedeutung.

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Strafbefehlsverfahren

Strafbefehl – Einspruchsfrist gem. § 410 StPO zwei Wochen

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